Bei dem Gebäude handelt es sich um
einen im Ursprung 1905 angelegten
Werkstattbau.
Das Haus verfügte
zu Beginn der Maßnahme über zwei
Wohneinheiten, was aufgrund der
Rendite wohl so bleiben wird. Dennoch
besteht die Möglichkeit das Haus auch
als Einfamilienhaus mit eigenem Garten
zu nutzen, oder sogar der einstigen
Konzeption, Wohnen und Arbeiten, im
Gebäude zu kombinieren. Die ehemals
verfügbare Remise wurde durch den
Anbau 1914 in Ihrer Fassadenöffnung
verengt. Wir haben es uns jedoch nicht
nehmen lassen diese Öffnung wieder
in ihrer ganzen Größe zu zeigen.
Ein Pre-Soleil soll zukünftig an die
ehemalige Garage erinnern und Schutz
von Einblicken in das Innere bieten.
Die Öffnungen wurden mit Sprossenfenstern
im Stil der 20er Jahre versehen,
auch wenn uns der Kostendruck
und die Nutzbarkeit etwas in die Enge
getrieben haben. Der Balkon wurde
dafür jedoch nicht als aufgeständerte
Variante geplant, sondern frei auskragend,
was dem Gebäude wesentlich
besser entspricht.
Die Zusammenarbeit mit der Unteren
Denkmalschutzbehörde war durch
unsere Konzeption sehr einfach, vor
allem sehr einvernehmlich. |